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Kommunizieren auf Distanz

Autor

Oppermann, Bettina 

Kurstitel

Kommunizieren auf Distanz... über die Politik für städtische Freiraume 

Herausgebende Universität

Universität Hannover 

Institut

Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung (LAUM) 

Erstellungsdatum

Oktober 2003, fortlaufend 

Version

1.0 

Urheber

Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung (LAUM) Prof. B. Oppermann 

Sprache

Deutsch 

Dateiformat

Pixel-Rastergrafikformat (GIF JPG PNG ...)
Hypertext (HTML CSS)
Videoformate (AVI MPEG RealMedia) 

Beschreibung

Freiraumpolitik manifestiert sich unter anderem in Stellungsnahmen, Forderungen und Streitschriften zu den Erfordernissen für eine lebenswerte und qualitätsvolle Umwelt. Landschaftsarchitekten und Umweltplaner müssen immer wieder Maßnahmen zur Verbesserungen der Freiraumsituation an einem bestimmten Ort oder im Allgemeinen formulieren. Dies geschieht nicht nur in Form von Plänen und Entwürfen, grundlegend ist die Formulierung von "Texten, die etwas wollen". In dem Seminar sollen die Studierenden einerseits dazu befähigt werden, Sprache als wichtiges Ausdrucksmittel ihrer eigenen Positionen zu verstehen und andererseits Schlüsseltexte zur Freiraumpolitik im 20 Jahrhundert kennenlernen.  

Schlagwörter

Verständliches Texten, Präsentieren, Kommunizieren, Freiraumpolitik, Planungskommunikation
 

Dokumenttyp

Multimedia-Skript 

Präsenz-/Virtueller Anteil

30%/70% 

Einbindung in den Lehrbetrieb

Seminar 

Studiengang/ Studiengänge

Landschafts- und Freiraumplanung 

Ausbildungsstufe

Hauptstudium 

Lernziele

Ziel dieses Kurses ist das praktische Erlernen von Grundtechniken zur Gestaltung des Dialogs zwischen Laien und Landschaftsarchitekten bzw. Umweltplanern. Als weiteres Lernziel werden Kompetenzen zur Nutzung neuer Medien erworben, die dazu dienen, neue Formen der Zusammenarbeit in virtuellen Teams zu erproben. Thema sind aktuelle und historische freiraumpolitische Analysen und Forderungen.
Ausgehend von schriftlichen Kommunikationsformen im Fachdialog mit der Öffentlichkeit werden die Ziele "Inhalte vermitteln", "Moderieren", "Überzeugen" und "Werben" unterschieden. Das Verfassen "verständlicher Texte" stellt dabei eine Grundvoraussetzung planerischer Kommunikation dar.
Am Beispiel des Aufbaus und der Sprache der Pressemitteilung werden Übungen zur Verbesserung der eigenen Sprachfähigkeit angeboten. Die Erweiterung der Palette von Textformen erfolgt an Beispielen von "Texten, die etwas wollen", die also zum Beispiel die Freiraumpolitik in Hannover loben, kritisieren oder "aufs Korn nehmen" und daraus Forderungen für die aktuelle Freiraumpolitik ableiten. Pamphlete, Brandbriefe und Statements weisen spezifische Sprachmerkmale auf, zum Beispiel versuchen die Autoren eine enge Beziehung zu ihren Lesern aufzubauen.
Die sachlich beschreibenden und vermittelnden Funktionen treten zugunsten emotionaler und werthaltiger Textfunktionen zurück. Diese können sowohl im Vortrag und der Präsentation als auch mithilfe des Einsatzes von Bildern und Metaphern verstärkt werden. Rhetorische Fähigkeiten setzen also Fähigkeiten der Analyse und Standortfindung voraus. Sie werden an Beispielen realitätsnaher Anwendungen eingeübt.
In der Bibliothek werden Auszüge aus Beispielen von "Texten, die etwas wollen" zur Verfügung gestellt. Die Auswahl aus verschiedenen Zeiten des letzten Jahrhunderts zeigt, dass Sprachfähigkeit im Sinne der Freiraumpolitik eine wirksame Kraft war und ist und dass Landschaftsarchitekten und Umweltplaner diese in vielen unterschiedlichen Kommunikationsformen beherrschen müssen.
Aufgabe der Studierenden ist es, unterschiedliche Formen von Meinungsbeiträgen zum Thema „Freiraumpolitik in Städten“ zu erarbeiten. Anhand der Beiträge werden die Kriterien für verständliche Texte, gute Präsentationen und ansatzweise visueller Kommunikationsformen (Faltblätter) gemeinsam erarbeitet. Gegenseitiges Feeback ermöglicht es, sich auch in Zukunft hinsichtlich seiner sprachlichen und rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Lernformen

rezeptiv
kollaborativ 

Bearbeitungsdauer

Der Kurs deckt nach dem gültigen Diplomstudienmodell 4 SWS bei 13 Lerneinheiten ab.  

Prüfung

Ja 

ECTS

In einem Bachelor- oder Masterstudiengang würde er als "Teilmodul" bzw. Qualifikationseinheiten mit 8 Credit Points konzipiert werden. Die Präsenzbausteine sind verpflichtend. Die eLearning-Phasen werden mit Übungen beleitet, davon werden mehrere Übungen benotet. Der Kurs sollte vor dem Beginn des Sommersemesters 2004 abgeschlossen werden. 

Verfügbarkeit

Es ist eine Anmeldung notwendig.
Der Kurs ist an eine Lehrveranstaltung gekoppelt. 

Kosten/Gebühren

Nein 

Technische Voraussetzungen

Computer, Internetverbindung (mögl. ISDN und schneller), E-Mail-Adresse, Browser: günstig: Internet Explorer oder andere (bitte nachfragen), RealOnePlayer 9.0, Kopfhörer oder Audiomonitor 

Adresse bzw. URL des Kurses

Lernplattform Hyperwave eLS 1.3 unter http://elearning.tu-bs.de/wbt - Uni Hannover - Liste aller Studiengänge - Landschafts- und Freiraumplanung

ELAN AG