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[MP3, 925kB, 3:56 min, Autor: Hans-Peter Fischer]

8. November 2006

Der Einsatz von Hochleistungsrechnern ermöglicht die Erfassung,
Speicherung und Auswertung von Messergebnissen
sowie die Simulation komplexer Vorgänge.
Der Norddeutsche Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN), eine Kooperation der Bundesländer Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, betreibt in Berlin und Hannover je einen „Supercomputer“ für wissenschaftliche Projekte mit besonderen Anforderungen an die Rechenkapazität.
Die Anwendungen sind sehr vielfältig und komplex und kommen unter anderem aus den Bereichen Theoretische Physik, Chemie, Astronomie, Meeres- und Küstenforschung sowie dem Schiffbau und der Strömungsmechanik.
Das Telekolloquium wird einen Einblick in den Betrieb dieses Hochleistungsrechnerverbunds geben und dabei typische Anwendungen aus der niedersächsischen Forschungslandschaft vorstellen.
Video-Aufzeichnung ansehen (106 Minuten)
Format: Realmedia, Systemhinweise siehe hier.
Dipl.-Math. Peter Endebrock
Rechenzentrum der Universität Hannover (RRZN)
Der Hochleistungsrechner Nord, HLRN – eine kurze Einführung
Hardware- und Software-Ausstattung des HLRN sowie das Betriebskonzept mit zwei Standorten und die Unterstützung der Projekte durch Beratung und Dokumentation werden erläutert. Einige typische Projekte werden kurz vorgestellt.
Prof. Dr.-Ing. Gunther Brenner
Institut für Technische Mechanik, Technische Universität Clausthal
Hochleistungsrechnen in den Ingenieurwissenschaften - auch in der Ausbildung
In vielen Bereichen der Ingenieurwissenschaften wird in zunehmendem Masse die Simulation als Werkzeug zur Analyse von Verfahren oder Optimierung von Produkten eingesetzt. Hierzu finden sich insbesondere im Bereich der Strömungsmechanik zahlreiche Beispiele, bei denen der Einsatz von Hoch- und Höchstleistungsrechnern unabdingbar ist, um anstehende Aufgaben lösen zu können. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie kommerzielle Simulationsprogramme und auch eigene Entwicklungen zusammen mit dem HLRN im Bereich der Lehre und Ausbildung eingesetzt werden können, um angehende Ingenieure auf diese Aufgaben vorbereiten zu können.
Prof. Dr. Thomas Pruschke
Institut für Theoretische Physik, Universität Göttingen
Viel hilft viel? Rechnergestützte Verfahren in der modernen Festkörperphysik
Die in rechnergestützten Verfahren der modernen Festkörperphysik verwendeten Algorithmen erlauben oftmals die effiziente Nutzung von Multiprozessorsystemen. Abhängig von den Details der numerischen Methode kann dabei ein bevorzugt homogenes (SMP) oder ein heterogenes System besser geeignet sein. Anhand von zwei Beispielen aus meinem Projekt sollen beide Varianten beleuchtet und ihr Einsatz auf den Rechnern des HLRN diskutiert werden.
Prof. Dr. Manfred Krafczyk
Institut für Computeranwendungen im Bauingenieurwesen, Technische Universität Braunschweig
CFD auf Höchstleistungsrechnern:
Vom Grundlagenproblem zur Katastrophensimulation
Die Weiterentwicklung von Berechnungsverfahren für komplexe Strömungsprobleme ist auf den Einsatz von Superrechnern nicht nur für Fragen der Grundlagenforschung unabdingbar. Auch der Einsatz der teuren Boliden für Überflutungsszenarien oder die effiziente Klimatisierung von Gebäuden ist ohne Höchstleistungsrechnen mittlerweile kaum vorstellbar. Der Vortrag führt in die Problematik des verteilten Höchstleistungsrechnens anhand theoretischer und praktisch relevanter Fragestellungen ein und endet mit einem Ausblick auf zukünftige Perspektiven.
Moderation:
Ralf Köster, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Organisation: Inga Herbold, L3S Hannover
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Veranstaltungsbeginn: 17:15 Uhr - Eintritt frei!
Bitte melden Sie sich über die Online-Anmeldung für einen der folgenden Veranstaltungsorte an.
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